Rheinhessischer Turnerbund e.V.
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Gewaltprävention

Gewaltprävention im Rheinhessischen Turnerbund e.V.

Das Präsidium des Rheinhessischen Turnerbundes hat in seiner Sitzung vom 08.06.2015 ein umfangreiches Konzept zur Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt im Sport beschlossen. Dazu wurden nun eine Vielzahl von Maßnahmen im RhTB eingeleitet, um dem Missbrauch von Schutzbefohlenen vorzubeugen.

Ratsuchende können sich unter Wahrung ihrer Anonymität jederzeit an folgende Vertrauenspersonen im RhTB wenden:

Vertrauensperson im RhTB-Präsidium:
Detlef Mann
Präsident
06733/960437
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Vertrauenspersonen auf der RhTB-Geschäftsstelle:
Sven Schlunke
Geschäftsführer
06131/9417-11
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Charlotte Weyer
Grundsatzfragen im Lehrgangswesen, Ausbildungen 1. Lizenzstufe, Lizenzverlängerungen
06131/9417-13
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Weitere Informationen zum Thema „Gewaltprävention“ finden Sie auf den Homepages des Landessportbundes Rheinland-Pfalz sowie der Sportjugend Rheinhessen.


Resolution zum 45. RhTB-Verbandstag 2015

Um gemeinsam mit allen Mitgliedsvereinen ein öffentlichkeitswirksames Zeichen gegen den Missbrauch von Schutzbefohlenen im Sport zu setzen, wurde von den Delegierten des 45. RhTB-Verbandstages am 28.11.2015 in Guntersblum die nachfolgende Resolution einstimmig verabschiedet:

Resolution
zum 45. Verbandstag 2015 des Rheinhessischen Turnerbund e.V.

Sportvereine sind Orte der Begegnung, bieten sportliches und soziales Miteinander für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ältere. Diese Nähe und besonders die Körperlichkeit von Spiel, Sport und Bewegung, verbunden mit Momenten hoher Emotionalität, haben eine große Attraktivität; gleichwohl attraktiv aber auch für potentielle Täter mit vielfältigen Gelegenheiten zu Missbrauch und sexualisierter Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen. Immer wieder erschüttern solche Fälle die Öffentlichkeit.

Gerade junge Menschen sind als schwächste Glieder in unserer Gesellschaft auf den besonderen Schutz und die Fürsorge aller angewiesen. Sie haben ein Recht darauf, in Geborgenheit und Unversehrtheit aufzuwachsen. Kein Platz also für jedwedes sexistisches, diskriminierendes, rassistisches und gewalttätiges Verhalten, verbaler oder nonverbaler Art, sei es im Sport oder anderswo.

In diesem Sinne rufen die Delegierten des 45. Verbandstages des Rheinhessischen Turnerbund e.V. alle Turnvereine und Turngaue, Vorstände, verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Trainer, Betreuer und Eltern zu Wachsamkeit und konsequentem Handeln auf. Sie sind aufgefordert in ihren Gremien präventive und repressive Maßnahmen zu beschließen. Jeder Fall, auch bei Vorliegen eines Verdachtes, muss einer Klärung zugeführt werden. Wegschauen ist nicht tolerierbar.

Der Rheinhessische Turnerbund e.V. empfiehlt seinen Mitgliedsvereinen und Turngauen die Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zum Kinderschutz des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, der Sportbünde und der Sportjugenden in Rheinland-Pfalz zu besuchen und bei Bedarf deren Beratungsangebote wahrzunehmen.

Namentlich wurden Vertrauenspersonen benannt, an die sich Ratsuchende, auch unter Wahrung ihrer Anonymität, wenden können.

Guntersblum, am 28. November 2015


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