Rheinhessischer Turnerbund e.V.
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"Vielfalt" in Sportorganisationen

Das Recht aller Menschen auf Teilhabe in Sportorganisationen

Verschiedene rechtliche Bemühungen auf Chancengleichheit finden in Deutschland 2006 mit dem Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes ihren vorläufigen Höhepunkt. In der Initiative „Charta der Vielfalt" verpflichten sich viele Organisationen – darunter auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) – die Einbeziehung von sozialer Vielfalt in Deutschland voranzubringen.


persnlichkeitDiversity-Dimension
Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Menschen lassen sich in verschiedenen Dimensionen betrachten. Die am engsten mit der Persönlichkeit des Menschen verbundenen Merkmale sind:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Herkunft / Ethnie
  • körperliche und geistige Fähigkeiten
  • Religion / Weltanschauung
  • sexuelle Identität
  • soziale Herkunft


Beachtung von Vielfalt (Diversity-Management)

Die aktuellen Herausforderungen für die Sportentwicklung lassen sich auf zwei Ebenen zusammenfassen:*

  1. Die Einbeziehung einer Vielfalt von sozialen Gruppen (auch bisher unterrepräsentierter Gruppen) im Sinne der Schaffung von Zugängen in Sportvereine und -verbände. Diese Zielperspektive wird häufig mit dem Begriff „Integration" beschrieben, gelegentlich aber auch mit „Inklusion".
  2. Der Umgang mit der sozialen Vielfalt im Sinne eines wertschätzenden Miteinanders, der Bereitstellung von Chancengleichheit und Vermeidung von Diskriminierung. Diese Zielperspektive wird häufig mit „Diversity-Management", „Interkulturalität" oder auch mit „Inklusion" bezeichnet und findet sich auch in neueren Integrationskonzepten.

* Quelle: Expertise des DOSB/DSJ – Diversität, Inklusion, Integration und Interkulturalität (2014)

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